Für Dana geht‘s zum Bundesfinale

Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 26. März 2015

Die junge Gitarristin von der Kreismusikschule Wolgast-Anklam konnte jubeln. Franz Guddat fehlte ein Punkt.

Für Dana Hohmann war der Ausscheid erfolgreich. Sie nimmt nun am Bundesfinale von „Jugend musiziert“ teil. Wolgast. Wie dicht Freude und Enttäuschung beieinander liegen kann, hat der 25. Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ am vergangenen Wochenende in Schwerin wieder einmal gezeigt. Neun der insgesamt 163 Teilnehmern hatten sich von der Kreismusikschule Wolgast-Anklam bei den Regionalwettbewerben für den Ausscheid auf Landesebene qualifiziert.
Mit 23 Punkten in der Altersklasse der 15- und 16 Jährigen erspielte sich jedoch nur Dana Hohmann eine Qualifikation zum heiß begehrten, diesjährigen Bundeswettbewerb. Außerdem erhielt die junge Gitarristin den von der Sparkasse gestifteten Sonderpreis für die Interpretation eines Musikstückes.
Obwohl Musikschulleiterin Marika Guddat in der Qualifikation zum Landeswettbewerb schon eine Errungenschaft sieht und auch dem Lehrerkollegium ihre Anerkennung zollt, kann sie die Enttäuschung mancher jungen Musiker sehr gut verstehen. So verfehlte Franz Guddat mit 22 Punkten für sein Klarinettenspiel um nur einen Punkt die Weiterleitung zum Bundeswettbewerb. Mit 21 Punkten und zweiten Preisen wurde außerdem das Gitarrenspiel von Darlyn Olbrich, Josepfine Wille und Jessica Behn bewertet. Ebenfalls ein gutes Ergebnis mit 19 Punkten und einen dritten Preis können Janine Richter und Lina-Sofie Nadler für ihr Gitarren- als auch Marlene Muschkowitz und Jacob Kropf für ihr Klarinettenspiel verbuchen.
Für die Solisten bietet sich nun erst wieder im übernächsten Jahr die Möglichkeit, ihre Leistungen im Wettbewerb „Jugend musiziert“ zu messen. Entsprechend dem Reglement wechseln die zu bewertenden Instrumente im Zweijahresrhythmus.
Die folgerichtige Frage der Musikschüler lautet: Was machen wir nun im nächsten Jahr? Und dieses Ansinnen stimmt Marika Guddat zuversichtlich: „Es ist schön zu sehen, wie die Kinder den Blick schnell wieder nach vorn richten. Auch solche Erfahrungen sind wertvoll für den Nachwuchs“, verweist sie auf das hohe Leistungsniveau beim Landeswettbewerb und richtet ihren Dank auch an die Eltern und Großeltern. Sie geben ebenso wenig auf wie die jungen Eleven.

Beate Rother

Ostsee-Zeitung, 24.03.2015

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