Schüler hamstern erste Preise

Sieben junge Musiker schaffen beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ den Sprung zum Landesfinale

Josefine Beyrich erspielte sich 24 Punkte und darf als eine der Jüngsten zum Landeswettbewerb.	Fotos: olmGreifswald (AK/olm). Über viele erste Preise konnten sich am Wochenende die Schüler der Kreismusikschule Wolgast-Anklam beim Regionalwettbe­werb „Jugend musiziert“ in Greifswald freuen. „Alle haben sehr schön gespielt und konn­ten das Erlernte auf den Punkt abrufen. Auch unsere Kleinen haben sich ganz toll geschlagen“, lobte Schulleite­rin Marika Guddat. So erreich­te zum Beispiel Helene Mark aus Anklam mit ihrem Cello die Höchstpunktzahl von 25 Punkten. Eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb blieb ihr  allerdings   verwehrt, weil sie als Starterin in der Alters­gruppe I b noch zu jung ist. Ähnlich ging es den beiden Akkordeonspielem Johann-Paul Börrnert aus Wolgast mit 24 und Benjamin Bade aus Lubmin mit 23 Punkten sowie Philipp Heiden aus Wolgast, der mit seiner Violine eben­falls 23 Punkte erreichte.
Erfolgreich waren die beiden Duos aus Blasinstrument und Klavier. Sowohl Lisa Prager und Alena Zache (v.r.) als auch Janine Richter und Franz Guddat sind beim Landesfinale dabei.Insgesamt sieben Musikschü­ler schafften indes den Sprung zum Landesfinale. So erspielte sich Josefine Beyrich aus He­ringsdorf auf dem Cello 24 Punkte und darf im März in Stralsund noch einmal ihr Kön­nen zeigen. Wie sie geht auch Eduard Bletsch aus Anklam mit seinem Akkordeon dort in der Altersgruppe II an den Start. In der Altersgruppe III tritt das Duo Lisa Prager, Klari­nette, und Alena Zache, Kla­vier, aus Trassenheide an, die 23 Punkte erhielten. Gleich zweimal ist beim Landeswett­bewerb Janine Richter aus Koserow gefragt. Sie erreichte im Duo Klavier und Blasinstru­ment als Klavierbegleiterin von Franz Guddat, Klarinette, 23 Punkte. Für ihren Auftritt im Gi­tarren-Duo gemeinsam mit Jessica Behn aus Kartshagen gab es sogar 24 Punkte - und das, obwohl Jessica Behn im­mer noch von einem Muskelfaserriss gehandicapt war. Natür­lich gab es auch am Wochen­ende wieder einige Tränen der Enttäuschung - vor allem bei den Schülern, die trotz toller Leistung ganz knapp an der Weiterleitung zum Landeswett­bewerb gescheitert waren. Das betraf zum Beispiel das Gitarren-Duo Kira Zschüttig, Heringsdorf, und Lina-Sofie Nadler, Koserow, sowie die beiden Violin-Solistinnen Charlotta Beyrich aus Heringsdorf und Melanie Schultz aus Kose­row mit jeweils 22 Punkten, denen lediglich ein Zähler fehl­te. „Gerade im Violinenbereich war die Konkurrenz wieder sehr groß. Von den Schülern der Altersgruppe III und IV, die eine Weiterleitung erreich­ten, nehmen viele schon zu­sätzlichen Unterricht bei Pro­fessoren an der Hochschule“, machte Manka Guddat deut­lich.
Dennoch könne das Team der hiesigen Musikschule mehr als zufrieden sein. „Es herrschte auch eine sehr schöne Atmo­sphäre. Bei manchen war die ganze Familie vor Ort und hat mitgefiebert.“ Die Urkunden für alle Teilnehmer werden am heutigen Mittwoch um 17 Uhr bei einem Konzert in der Wolgaster Musikschule verteilt.

AnzeigenKurier, 30.01.2013

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