Willkommen mit Lady Gaga

Kreismusikschule Wolgast-Anklam begrüßt 136 neue Eleven

Der fünfjährige Richard Schüler hatte in der Bibliothek sei­nen ersten großen Auftritt mit „Summ, summ, summ“ auf der Blockflöte.Marie Avert spielte ein Menuett von Mozart. Beim Konzert zur Begrüßung der neuen Schüler erklangen aber auch Volkslieder und poppige Songs.	Fotos: O. MinkenbergWolgast (AK/olm). Der Kleins­te hatte gleich zweimal einen großen Auftritt. Denn der fünf­jährige Richard Schüler be­kam beim traditionellen Begrüßungskonzert der Kreis­musikschule Wolgast-Anklam nicht nur wie allen neuen Schüler seine Aufnahmeurkun­de sowie ein Notenheft. Vor­her hatte er in der Wolgaster Stadtbibliothek gezeigt, was er in den ersten Unterrichtswo­chen bereits gelemt hatte. Hochkonzentriert ließ er auf seiner Flöte „Summ, summ, summ Bienchen summ her­um“ erklingen.
Auch Albert Zimmermann, der auf seinem Akkordeon die kur­zen Stücke „Kleiner Kuckuck“ und „Elefant“ spielte, hat erst vor wenigen Monaten mit dem Unterricht begonnen. Insge­samt wurden in diesem Jahr 136 neue Eleven an der Kreis­musikschule aufgenommen, von denen viele am Sonn­abend zum Begrüßungskon­zert gekommen waren. Insge­samt unterrichten die Musik­pädagogen damit 1022 Schü­ler in 25 Orten und 45 Unter­richtsstätten. Bei manchen Ins­trumenten, wie Gitarre oder verschiedenen Blasinstrumen­ten, ist die Nachfrage in jüngs­ter Zeit so groß, dass es so­gar Wartelisten gibt. Einen Eindruck der musika­lischen Vielfalt vermittelten beim Konzert insgesamt 20 Schüler im Alter zwischen fünf und 16 Jahren. Dabei reichte das Spektrum vom poppigen Auftakt mit dem Gitarren­ensemble und dem „Haus am See“ bis zum Mozart-Menuett auf der Querflöte und vom Mu­sical-Klassiker „Memory“ auf der Posaune bis zu Lady Gagas Hit „Born This Way“ mit dem Gitarren-Duo. Besonde­ren Applaus und ein kleines Ständchen gab es für Janine Richter, die trotz ihres Geburts­tages beim Konzert dabei war. Musikschulleiterin Marika Guddat nutzte außerdem die Gele­genheit, auf die 146 Veranstal­tungen mit 11296 Zuhörern zu verweisen, bei denen im ver­gangenen Jahr 2046 Schüler­auftritte registriert wurden. Außerdem warb sie bei den El­tern für die aktive Mitarbeit im Förderverein sowie der seit dem vergangenen Jahr be­stehenden Elternvertretung. Außerdem verwies sie auf die Homepage der Einrichtung, die einen Überblick über Unter­richtsorte, Fächer und Veran­staltungen inklusive Fotogale­rien bietet und unter www.kreismusikschule-ovp.de auch stets den direkten Kon­takt zu den Lehrern ermög­licht.
Hier können übrigens auch Vorschläge für einen neuen Namen der Einrichtung einge­reicht werden. Denn nach der Kreisgebietsreform ist die Be­zeichnung Kreismusikschule Wolgast-Anklam laut Guddat erst einmal nur eine proviso­rische Lösung.

AnzeigenKurier, 17.11.2011

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