Nachwuchs zupfte im Schullandheim die Saiten

31 Gitarrenschüler der Kreismusikschule trafen sich jetzt zu einem gemeinsamen Probenwochenende in Peenemünde

Musikalisch: Die Kreismusikschule veranstaltete in diesem Jahr erstmals ein reines Gitarrenprobenwochenende. Foto: B. RotherPeenemünde – Schon von weitem waren aus den Räumen des Schullandheims in Peenemünde die 31 Gitarrenschüler der Kreismusikschule Ostvorpommern zu hören. Die 8- bis 15-Jährigen hatten sich hier zu einem gemeinsamen Probenwochenende zusammengefunden, bei dem sie von vier Gitarrenlehrern betreut sowie zwei Müttern begleitet wurden. Geprobt wurde in beiden Häusern – links die kleine Gruppe und rechts die „Großen“.
Carmen Giese aus Gahlkow bei Lubmin spielt bereits seit fünf Jahren Gitarre, kommt aber als Gymnasiastin der 10. Klasse unter der Woche nicht mehr so häufig dazu, zur Gitarre zu greifen. Sie freute sich daher sehr über ein solches Wochenende, bei dem sie auch einmal mit anderen Musikschülern zusammen proben kann.
Daher hatte sich die 15-Jährige auch gleich in die Popsong-Gruppe integriert und bereitete sich mit den anderen Mitstreitern auf das große Abschlusskonzert am Montag in der Karlshagener Kurverwaltung vor.
Auch die kleine Kira Zschüttig aus Bansin fieberte schon dieser Aufführung entgegen. Die Neunjährige spielt seit drei Jahren Gitarre und war neben dem gemeinsamen Gitarrenspiel von der Ferienlageratmosphäre begeistert: „Besonders freue ich mich auf den morgigen Phänomentabesuch.“
Marika Guddat weiß, dass neben den vielen Trainingseinheiten an diesem Wochenende auch die Freizeit nicht zu kurz kommen darf. „Die gute Mischung ist bei der Zeiteinteilung ebenso wichtig wie bei dem Zusammenspiel von Neulingen und schon sehr guten Spielern.“ Als Direktorin der Musikschule blickte sie mit Spannung auf das erste reine Gitarrenkonzert am Montag – das übrigens ein voller Erfolg wurde: „Wir haben die gemeinsamen Proben der Akkordeonspieler auf das nächste Wochenende gelegt, die Nachfrage war einfach zu groß.“ Beate Rother.

 

Ostsee-Zeitung, 02.11.2011

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