Nachwuchsmusiker aus der Region begeistern Publikum

INSEL USEDOM/MÖLSCHOW (SD).
Nicht nur große Namen sind im Programm des Usedomer Musikfes­tivals zu finden, sondern traditio­nell auch Namen derer, die erst noch bekannt werden wollen. So er­klang am Sonnabend in der Scheune der Mölschower Gutsan­lage ein Konzert mit Preisträgern des Wettbewerbs „Jugend musi­ziert“. Und die neun bis 18-jähri­gen Mädchen und Jungen ließen eindrucksvoll hören, dass es um den künstlerischen Nachwuchs in den Regionen Ostvorpommern, Greifswald, Uecker-Randow und Mecklenburg-Strelitz ausgespro­chen gut bestellt ist. Andreas Peer Kahler als Moderator stellte die jun­gen Künstler in kurzen Interviews vor - und so erfuhr das Publikum beispielsweise, dass Wilhelm Szigat aus Karlshagen eigentlich erst Klavier lernen wollte. Dann aber nahm der heute 16-Jährige seinen Vater zum Vorbild und wechselte zur Gitarre. Ein guter Entschluss, denn seiner Teilnahme am diesjäh­rigen Bundeswettbewerb war ein „sehr guter Erfolg“ beschieden verbunden mit der Einladung des Schweriner Bildungsministeriums zu einem Preisträgerkonzert in Ros­tock.
Christoph Lewke aus Zarnekow wurde bei seinem Auftritt im Rahmen des Usedomer Musikfestivals von Jörn Backhaus begleitet. FOTO: S. DENZELAuch Christoph Lewke aus Zar­nekow bei Karlsburg kam erst im zweiten Anlauf zu seinem jetzigen Instrument, dem Saxophon: Er habe mit der Blockflöte angefangen, die aber sei ihm auf Dauer „zu langweilig“ geworden, verriet er dem Publikum. Der Zwölfjährige ist Schüler der ostvorpommerschen Musikschule, wo auch Chris­topher Siebert aus Wolgast etliche Jahre lang gelernt hat. Der 19-Jäh­rige schaffte beim diesjährigen Bundeswettbewerb „Deutscher Akkordeonmusikpreis“ im Juni in Ba­den-Baden das Prädikat „ausge­zeichnet“.

NordKurier, 28.09.2009, SD

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