Eigene Räume für Musikschule gefordert

HERINGSDORF (DP). In Heringsdorf stand vor mehr als sechzig Jahren die Wiege der Kreismusikschule. Heute hat sie ihren Sitz in Wolgast, doch das Ostseebad Heringsdorf ist der wichtigste Außenstandort auf der Insel Usedom geblieben. Damit das auch künftig so bleibt und der Unterricht in einem würdigen Rah­men möglich ist, forderte die Gitar­ren-Lehrerin Anette Richter am Donnerstagabend am Rande der Musizierstunde in der Heringsdorfer Villa „Irmgard“ eigene Räume im künftigen Grundschulgebäude ein.
Musizierstunde in der Heringsdorfer Villa „Irmgard“: Laura Mugge (links) und Pauline Klein, die ihr Instrument an der Kreismusikschule erlernen, zeigten, was sie auf der Gitarre drauf haben.	FOTO: D. PÜHLERDie derzeitige Unterrichts-Situation an den Grundschulstandorten Heringsdorf und Bansin seien nicht optimal. So stünden die Kla­viere in normalen Klassenräumen. Das heißt, die Instrumente können immer nur nach dem Unterrichts­ende genutzt werden. Damit der Musikschulunterricht nicht dauer­haft „in der Ecke“ stattfinden müsse, wünscht sich die Musikerin drei eigene Räume. Schön wäre es aus ihrer Sicht genauso, wenn die „neue“ Grundschule eine schöne große Aula bekommen würde, die dann auch für Konzerte der Musik­schule genutzt werden könne. Der­zeit unterrichten an fünf Tagen in der Woche bis zu vier Musiklehrer gleichzeitig in Heringsdorf und Bansin.

NordKurier, 27.02.2010, DP

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